Montag, 26. Dezember 2011

Erfolg ohne Trara

In diesem Block erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie sich selbst, aus eigener Kraft in den Wohlstand begeben können. Vorausgesetzt Sie beherrschen das Lesen und Schreiben und haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder so was ähnliches und sind bereit zu lernen. Wenn Sie dann noch über einen gesunden Hausverstand verfügen, dann sind Sie für ein gutes Leben bestens gerüstet.

Was heißt Erfolg ohne Trara?

Das heißt, Sie können sich etwas einfallen lassen, was Sie tun könnten, um damit anderen zu nützen und um dafür Geld als Belohnung zu bekommen, ohne großes Aufsehen damit erregen zu müssen. Es geht darum, wie Sie ganz heimlich, still und leise den anderen davon ziehen können; auf der Überholspur des Lebens sozusagen. Warum ich glaube, dass das funktioniert? Weil ich es selbst so gemacht habe. Ich bin jetzt über 60 Jahre jung und war in meinem Leben weder krisenanfällig, noch arbeitslos. Ich hatte auch nie Not zu leiden.

Na ja, jetzt könnte man entgegnen: "Wahrscheinlich aus einem wohlhabenden Elternhaus". Finanziell hatte ich eher ungünstige als günstige Voraussetzungen. Mein Elternhaus konnte mir nach meiner Volksschulzeit eine Lehre als Textileinzelhandelskaufmann finanzieren und das war's. Und wie allgemein bekannt ist, zahlt der Einzelhandel nicht allzu üppig.

Ich hatte, als ich 17 war, das Gefühl, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte. Immer wenn ich mir meine mittelmäßig zufriedenen älteren Kollegen damals so ansah, da wusste ich genau, dass ich nicht mein Leben lang im Laden verbringe. Dabei hat mir die Ausbildung und der Beruf im Prinzip gefallen. Ich habe gerne verkauft und Kunden beraten. Denke ich heute so darüber nach, dann war meine Entscheidung mich weiterentwickeln zu wollen, keine Flucht aus ungünstigen Verhältnissen, die mir nicht taugten.

Der erfolgreiche Abschluss zum Textileinzelhandelskaufmann hat mir ein richtiges Erfolgserlebnis beschert. Das hat mich angespornt weiterzumachen, ohne mich schon festlegen zu können, wo die Reise hinging. Eines wusste ich, dass ich noch viel Lernen wollte, um meinen Horizont zu erweitern. Deshalb besuchte ich eine Abendrealschule. Ich habe im Einzelhandel gekündigt und einen Halbtagsjob als Hilfsarbeiter in einem Galvanotechnikfabrik angenommen.

Meine Mentalarbeit, die ich dabei eher unbewusst, aber dafür intensiv betrieb, hat mir während meiner gesamten Ausbildung die richtige Einstellung beschert. Ich habe nämlich damals schon gelernt Priorität ganz bewusst zu wählen. Ich hatte mich entschlossen, meine Abendschule als das Wichtigste zu betrachten und die Arbeit war dazu da, um so viel Geld zu verdienen, damit ich recht ordentlich leben kann. Der Job in der Fabrik, hat mir mehr Lohn gebracht, als der Job als Einzelhandelsverkäufer. Daher war mir auch die berufliche Einordnung im Betrieb nicht so wichtig.

So habe ich mich 8 Jahre aufgebaut, bis ich mein Hochschulstudium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften brillant abgeschlossen habe. Inzwischen war ich 26 Jahre alt. Alles selbst finanziert, ohne irgendeine materielle Hilfe aus dem Elternhaus. Heute bin ich schon mehr als 22 Jahre selbständig und lebe mit meiner Familie sehr, sehr gut. Den Weg dahin beschreibe ich hier in meinem Block.

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